Das Problem: Listen werden nie fertig
Klassische Cookie-Tools erkennen Dienste über eine Datenbank bekannter Cookies und Script-Adressen. Das klappt bei Google Analytics oder YouTube. Aber jede Website hat ihre Eigenheiten: ein Buchungs-Widget der örtlichen Tourist-Info, das Video-Portal einer Hochschule, ein Chat-Script, ein neues Statistik-Tool. Was nicht in der Datenbank steht, bleibt „unklassifiziert“ – und muss von Hand eingeordnet werden. Bis dahin lädt es oft ohne Einwilligung.
Dazu kommt: Viele Dienste setzen gar keine Cookies, sondern übertragen schon beim Laden die IP-Adresse an einen fremden Server – eingebettete Karten zum Beispiel. Ein reiner Cookie-Scan übersieht sie.
Was die KI von cookieblocker macht
Jede Nacht besucht unser Scanner Ihre Website – mit einem echten Browser und ohne Einwilligung, so wie ein neuer Besucher. Er notiert alle Cookies, Web-Speicher-Einträge und jede Verbindung zu einem fremden Server. Bekannte Dienste ordnet er direkt zu. Für alles Unbekannte bestimmt die KI den kompletten Dienst:
- Wer steckt dahinter – Anbieter mit Anschrift
- Wofür ist er da – Zweck und Kategorie (Statistik, Marketing, Externe Medien, Funktional)
- Welche Cookies und Speicher-Einträge er setzt, mit Laufzeit
- Woran man ihn erkennt – Muster, mit denen er bis zur Einwilligung blockiert wird
- Ob er einen Zwei-Klick-Platzhalter braucht, etwa bei Videos und Karten
Ist das Ergebnis eindeutig, richtet die KI den Dienst selbst ein und blockiert ihn sofort. Ist es nicht eindeutig, legt sie uns den Fund zur Entscheidung vor. Als „notwendig“ stuft sie nie etwas ein – diese Kategorie lädt ohne Einwilligung und bleibt deshalb immer eine menschliche Entscheidung.
Beispiele aus echten Websites
- Tierpark-Website: ein unbekanntes Script → etracker Analytics, Kategorie Statistik. Automatisch eingerichtet und blockiert.
- Schul-Website: ein eingebettetes Video → Video-Portal einer Universität, Kategorie Externe Medien. Automatisch mit Zwei-Klick-Platzhalter.
- Chat-Script vom eigenen Server: kein Drittanbieter – richtig erkannt, nichts erfunden.
- Firmen-Website mit Karte: eine OpenStreetMap-Karte, die ein anderes Cookie-Tool nicht gefunden hatte, weil sie keine Cookies setzt. Blockiert, bis Besucher auf „Karte laden“ klicken.
cookieblocker
Welche Daten die KI bekommt – und welche nicht
Die KI bekommt ausschließlich öffentlich abrufbare Technikdaten Ihrer Website: die Adresse des fremden Servers und Ausschnitte aus dem Quelltext, in dem er eingebunden ist. Daten Ihrer Besucher – IP-Adressen, Einwilligungen, Formulareingaben – sieht sie nie.
Sie läuft im KI-Hosting von Mittwald in einem deutschen Rechenzentrum, mit einem offenen Sprachmodell. Es gibt keine Übermittlung an US-Anbieter und kein Training mit Ihren Daten.
Wo die KI sonst noch hilft
- Cookie-Beschreibungen: Über 2.200 Cookies aus der Open Cookie Database sind mit Zweck und Laufzeit hinterlegt – die KI übersetzt die Beschreibungen ins Deutsche.
- Anbieter-Anschrift: Fehlt bei einem Dienst die Anschrift, liest die KI sie aus dem Impressum des Anbieters. Übernommen wird sie nur, wenn Firmenname und Postleitzahl dort wirklich stehen.
- Datenschutzerklärung (optional): Auf Wunsch erstellt die KI einen Vorschlag, der veraltete Abschnitte entfernt und die gefundenen Dienste ergänzt. Sie entscheiden, ob Sie ihn verwenden.